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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Ployo, Inhaber: Sieyer Ghafoori, Rupertigaustraße 17, 81671 München („Anbieter“) und Unternehmen („Kunde“) über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „Ployo“. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

§ 2 Leistungsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Kunden eine webbasierte Anwendung zur Verwaltung von Personaldaten, Schichtplänen, Abwesenheiten und Dokumenten zur Verfügung. Umfang und Verfügbarkeit ergeben sich aus der jeweils gültigen Leistungsbeschreibung. Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99,5 % im Jahresmittel an; ausgenommen hiervon sind angekündigte Wartungsfenster sowie Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (höhere Gewalt, Ausfälle bei Vorlieferanten).

§ 3 Vertragsschluss, Laufzeit, Kündigung

Der Vertrag kommt mit Buchung eines Plans durch den Kunden zustande und läuft, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum, monatlich oder jährlich. Er verlängert sich automatisch um den jeweils gleichen Zeitraum, sofern er nicht gekündigt wird. Beide Parteien können den Vertrag jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen; die Kündigung wird zum nächsten Abrechnungszeitpunkt wirksam. Eine Mindestvertragslaufzeit besteht nicht.

§ 4 Entgelte und Zahlung

Die Entgelte richten sich nach dem gebuchten Plan und dem gewählten Abrechnungszeitraum:
Starter: 29,00 € / Monat bzw. 278,40 € / Jahr (bis 5 Mitarbeiter)
Professional: 59,00 € / Monat bzw. 566,40 € / Jahr (bis 25 Mitarbeiter)
Business: 99,00 € / Monat bzw. 950,40 € / Jahr (bis 50 Mitarbeiter)
Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt im Voraus für den jeweiligen Zeitraum und wird automatisch über den Zahlungsdienstleister Stripe eingezogen.

§ 5 Pflichten des Kunden

Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm verarbeiteten personenbezogenen Daten verantwortlich und stellt sicher, dass die Nutzung durch seine Beschäftigten datenschutzkonform erfolgt. Die Parteien schließen einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 6 Datensicherung und Datenherausgabe

Der Kunde kann die für ihn relevanten Daten während der Vertragslaufzeit sowie bei Vertragsende in einem gängigen, weiterverarbeitbaren Format exportieren. Nach Beendigung des Vertrags werden die Daten des Kunden nach Ablauf einer Frist von 30 Tagen endgültig gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 7 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Die vorstehenden Beschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

§ 8 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist München, soweit gesetzlich zulässig.

Stand: 13.08.2026